Bakterielle Harnwegsinfektionen
D-Mannose wirkt spezifisch am Infektionsort – oft schon in den ersten Tagen


Zur Behandlung bakterieller Harnwegsinfektionen empfiehlt die Schulmedizin eine antibiotische Therapie. Allerdings hat sich die Resistenzentwicklung gegen Antibiotika mittlerweile zu einem großen Problem entwickelt [1]. Vor diesem Hintergrund, und da viele Betroffene dieser Behandlungsoption skeptisch gegenüberstehen, gilt es, den Einsatz von Antibiotika so effizient wie möglich zu gestalten.

Synergismus von Antibiotika und D-Mannose

Eine natürliche Option zur unterstützenden Behandlung bakterieller Harnwegsinfektionen ist D-Mannose. Das Zuckermolekül wirkt spezifisch am Infektionsort [2,3]: Nach der Einnahme – beispielsweise als Femannose®N - gelangt der Wirkstoff unverändert in die Blase. Dort bindet er an spezifische bakterielle Strukturen, die Fimbrien. In Folge können sich die Erreger nicht mehr an das Harnwegs-Epithel anheften und werden ausgespült. In Kombination mit Antibiotika kann der Einfachzucker eine synergistische Wirkung entfalten, da sich die Wirkweisen unterscheiden und nicht überschneiden. Dabei trägt D-Mannose nicht zur Resistenzentwicklung bei.

Rasch beschwerdefrei und aktiv mit D-Mannose

Die Wirkung der unterstützenden Behandlung mit Femannose®N setzt oft bereits in den ersten Tagen ein. Das zeigt eine Studie [4] an Patientinnen mit akuter unkomplizierter Harnwegsinfektion: 64,9% waren bereits am dritten Behandlungstag ohne beziehungsweise fast ohne Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, am fünften Tag waren es 86,6%. Sahen sich am Studienbeginn 80,4% der Patientinnen in ihren täglichen und 69,1% in ihren gesellschaftlichen Aktivitäten eingeschränkt, reduzierte sich deren Anteil bis zum dritten Tag auf 47,4% bzw. 42,3%. Und wer rasch wieder beschwerdefrei und aktiv ist, kann den langersehnten Sommer auch genießen.


Abb.: Die unterstützende Behandlung bakterieller Harnwegsinfektionen mit D-Mannose kann bereits in den ersten Tagen wirken.

Zu Harnwegsinfektionen aufklären

Für eine möglichst starke Compliance hilft es, in der Sprechstunde darüber aufzuklären, dass Harnwegsinfektionen nicht einfach durch Verkühlung entstehen: In Badegewässern können pathogene Keime leben – und wer längere Zeit in nasser Badekleidung verbringt, eröffnet diesen einen günstigen Lebensraum. Hinzu kommt im Sommer das verstärkte Schwitzen, häufig in Kombination mit geringer Flüssigkeitsaufnahme. Wenn Betroffene erkennen, dass Bakterien bei ihrer Erkrankung eine entscheidende Rolle spielen, verstehen sie besser, warum die verordnete Therapie richtig und wichtig ist.


Referenzen:
[1] Antibiotika-Resistenz-Surveillance / Robert Koch Institut, ARS - Antibiotika Resistenz Surveillance (rki.de), abgerufen am 05.05.2021.
[2] Bouckaert J, et al. 2005. Receptor binding studies disclose a novel class of high-affinity inhibitors of the Escherichia coli FimH adhesin. Mol Microbiol. 55: 441–455.
[3] Klein T et al., FimH antagonists for the oral treatment of urinary tract infections: from design and synthesis to in vitro and in vivo evaluation. J Med Chem. 2010; 53: 8627–41.
[4] Nicht-interventionelle Studie mit FEMANNOSE® N zur Untersuchung von Verträglichkeit, Lebensqualität und Symptomverlauf bei akuter unkomplizierter Harnwegsinfektion
Wagenlehner F, et al. Journal Pharmakol u. Ther. 1/2020, 29. Jahrgang.


Quelle: Klosterfrau Healthcare Group, Köln

Juni 2021

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