Hintergrund
(g/cm2) wurde mittels Dual Energy X-Ray Absorptiometry (DEXA) zu Baseline und nach 12 Monaten
bestimmt. Als primäres Behandlungsziel war die prozentuale Veränderung der vKMD des trabekulären Knochens
in der Lendenwirbelsäule während der Studiendauer festgelegt worden.
Die mittlere vKMD der trabekulären Knochensubstanz in der Lendenwirbelsäule erhöhte sich unter der Testosteronbehandlung um 7,5% (95% KI, 4,8% – 10,3%) im Vergleich zu 0,8% (95% KI, -1,9% – 3,4%) im Placebo-Arm (Abb.). Die Größenordnung des Behandlungseffekts auf die trabekuläre vKMD der Wirbelsäule stand nicht signifikant mit den Baseline-Werten des Testosterons, des Estradiols oder der vKMD im Zusammenhang. Die Zunahme der vKMD und die Differenz zwischen Testosteron- und Placebo-Arm waren in der Rindenzone der Wirbelkörper wie auch in der Spongiosa- und Rindensubstanz der Hüftknochen weniger stark ausgeprägt aber signifikant (Abb.).
Die errechnete Knochenfestigkeit des trabekulären Wirbelknochens erhöhte sich unter der Testosteronbehandlung um 10,8% (95% KI, 7,4% – 14,3%) im Vergleich zur Placebobehandlung 2,4% (95% KI, -1,0% to 5,7%) signifikant.
In der DEXA war die Erhöhung der KMD pro Fläche in der Lendenwirbelsäule unter der Testosterontherapie
signifikant größer als bei Placebobehandlung (3,3%; 95% KI, 2,01% – 4,56% vs. 2,1%; 95% KI, 0,87% – 3,36%; p=0,01).
Die Effekte waren im trabekulären stärker als im kortikalen Knochen und deutlicher in der Wirbelsäule als in der Hüfte ausgeprägt.
| März 2017 | Autor: jfs |