Hintergrund
Innerhalb der vier Behandlungsmonate normalisierten sich in Gruppe II und III die
Testosteronspiegel. Aber auch bei den Männern mit alleinigem Trainingsprogramm stiegen
die Spiegel des Gesamt- und des freien Testosterons.Bei den Männern erniedrigte sich die MSNA durch das Training mit und ohne begleitende Testosterontherapie anhand der Bursts pro Minute und Bursts pro 100 Herzschläge signifikant (jeweils p<0,01). Nach beiden Messlatten war die MSNA-Absenkung in der Gruppe mit Kombinationstherapie am deutlichsten ausgeprägt. Sie war größer als die addierten Ausmaße der Einzeltherapien (Abb).
In allen drei Gruppen stieg der Spitzensauerstoffverbrauch an. Die maximale Kraft (in Watt) erhöhte sich allerdings nur in den beiden Gruppen mit Trainingsprogramm signifikant.
Mit alleiniger Testosterontherapie nahmen das Körpergewicht und der Body Mass Index (BMI) signifikant ab (p<0,01). Im Gegensatz dazu erhöhten sich das Körpergewicht und der BMI bei Trainingsanstrengung (Training und Training + Testosteron). Das war direkt mit erhöhter fettfreier Körpermasse assoziiert.
In beiden Gruppen mit Training verbesserte sich die Lebensqualität der Männer anhand des Minnesota Living with Heart Failure Questionnaire signifikant. Mit Testosteron alleine wurde in dieser Population keine deutliche Veränderung registriert.
Ausgangs waren alle Teilnehmer in der NYHA Funktionsklasse III. Mit Trainingsprogramm
verbesserte sich die funktionelle Klasse deutlich von 3,0±0,0 auf 1,4±0,2 (p<0,01).
| Juli 2016 | Autor: jfs |